
Startet mit Suchmaschinen, App-Stores und Branchenverzeichnissen, ergänzt durch Registerrecherchen bei DPMA, EUIPO und WIPO. Achtet auf ähnliche Schreibweisen, Aussprachevarianten und Übersetzungen. Testet internationale Stolperfallen und kulturelle Anklänge. Dokumentiert Treffer, Risikomuster und Entscheidungen. So verwandelt ihr kreative Namensfindung in einen belastbaren Prozess, der Überraschungen reduziert und die Basis für spätere Anmeldungen legt, ohne den kreativen Funken zu ersticken oder das Team zu lähmen.

Wählt Klassen bewusst: den aktuellen Kernmarkt und angrenzende Bereiche für künftige Pivots. Prüft, ob Wortmarke, Bildmarke oder Wort-Bild-Kombination sinnvoll ist. Plant eine gestaffelte Anmeldestrategie, beginnend mit kosteneffizienten Territorien. Überwacht Widerspruchsfristen, bereitet Belege für Benutzungsnachweise vor und dokumentiert erste Markenvorkommen. Diese Disziplin steigert euer Verhandlungsgeschick bei Partnerschaften und verhindert spätere Konflikte im Go-to-Market.

Sichert primäre und kritische Tippfehler-Domains, relevante Länderdomains sowie Social-Handles auf Kernplattformen. Legt Naming-Guidelines fest, inklusive Schreibweise, Hashtags und Kurzbeschreibungen. Nutzt ein Tracking-Sheet, um Verlängerungstermine und Ansprechpartner zu koordinieren. Eine stringente digitale Präsenz schützt Marke und Performance-Marketing vor Streuverlusten. Fordert eure Community auf, verfügbare Varianten zu melden, und bedankt euch sichtbar, um Beteiligung zu fördern.
Stellt sicher, dass Mitarbeitende und Auftragnehmende alle nutzbaren Rechte übertragen, inklusive Bearbeitung, Unterlizenzierung und weltweiter Nutzung. Nutzt klare Work-for-Hire- oder Abtretungsklauseln, Versionierung der Verträge und Signaturenlogs. Haltet Schöpfungsdaten samt Quellen fest. Diese Sorgfalt verhindert spätere Streitigkeiten, beschleunigt Verträge mit Enterprise-Kunden und vermeidet unangenehme Überraschungen in Exit-Verhandlungen, in denen Nachweise sekundenschnell verfügbar sein müssen.
Führt eine Software Bill of Materials mit automatischer Erkennung von Lizenzen und Sicherheitsrisiken. Definiert erlaubte, bedingt erlaubte und verbotene Lizenzen, inklusive Copyleft-Besonderheiten. Richtet Freigabeprozesse für neue Bibliotheken ein. Legt Regeln für Beiträge an externe Repositories fest. Dieser Rahmen schützt vor Lizenzverletzungen, verhindert unfreiwillige Offenlegung des Quellcodes und vermittelt Investorinnen Professionalität. Teilt Tools, die euch helfen, und fragt nach Empfehlungen der Community.
Wählt Lizenzmodelle, die eure Roadmap abbilden: API-Tiers, modulare Add-ons, Partnerlizenzen. Achtet auf klare Definitionen von Nutzerzahlen, Fair-Use und Auditrechten. Plant Upgrade-Pfade ohne Reibung. Dokumentiert Abhängigkeiten von Drittinhalten und deren Genehmigungen. Diese Struktur reduziert Reibungsverluste im Vertrieb, erleichtert internationale Skalierung und eröffnet Spielräume für Partnerschaften. Erzählt, welches Preismodell bei euch funktionierte, und lernt aus Rückmeldungen anderer Gründerinnen.
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